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  07.08.2008
 
 

Argumente für MoneyBee®

Hier sammeln wir Zitate, Quellen und Pressestimmen, die von Distributed Computing, der Leistung von computergestützten Prognose- oder Handelssystemen oder anderem handeln, ohne MoneyBee® direkt zu erwähnen - eben einfach Argumente, die zeigen, dass MoneyBee® eine zeitgemäße Antwort auf die komplexe Frage der Börsenkursentwicklungen ist.
Weitere Argumente mit direktem Bezug zu MoneyBee® finden Sie in unserem ausführlichen Pressespiegel.

"Maschinen ersetzen Menschen" aus „Börse Online“ 5/2002, 25.01.2002, S. 42

"Was wie Science-Fiction anmutet, ist schon längst Wirklichkeit: Nicht mehr der Fondsmanager bestimmt, welche Aktien gekauft werden, sondern allein der Computer trifft die Entscheidung. Möglich ist das durch neuronale Netze. Mit ihnen versuchen Techniker und Wissenschaftler das menschliche Gehirn nachzubilden, aus aus Millionen zusammengeschalteter Nervenzellen (Neuronen) besteht. Genau wie das Gehirn sind neuronale Netze lernfähig - anders als Programme, die statisch und nur so gut wie ihre Entwickler sind. (...)

Die Prognosegüte von neuronalen Netzen steigt mit der Menge und der Qualität der Daten. Da sich in Bezug darauf in den vergangenen Jahren erhebliche Verbesserungen ergeben haben und noch werden, ist in Zukunft von präziseren Vorhersagen auszugehen.

"Nieten aus der Druckerpresse", "Spiegel Online", 29. Januar 2002

"Statistiker der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Essen wollten wissen, ob man Geld verdient, wenn man sich auf die Empfehlungen der Finanz-Fachzeitschriften verlässt. Klares Fazit: Man kann nicht. Im günstigsten Fall hätte die Testperson sich auf die Empfehlungen der "Telebörse" verlassen und damit rund 30 Prozent ihres eingesetzten Geldes verloren. Die Leser von "DM EURO" hätten sogar 45 Prozent eingebüßt.

Peter von der Lippe, Leiter des Lehrstuhls Statistik an der Universität Essen, gab den Anstoß zu der Studie, weil ihm aufgefallen war, dass viele Empfehlungen in den Zeitschriften nur einmal erwähnt wurden und danach in der Versenkung verschwanden. Auffällig war auch der hohe Anteil der Kaufempfehlungen, obwohl die Kurse an den Börsen stetig nach unten gingen.

Als besonders problematisch fielen von der Lippe und seinen Kollegen die so genannten Chart-Analysen auf. Mit deren Hilfe werde dem Leser suggeriert, dass Prognosen mit größerer Treffsicherheit abzugeben wären, kritisierten die Wissenschaftler - in Wahrheit entpuppten sich die Aussagen vielfach als hohle Phrasen, die "die den Leser wegen ihres mehrdeutigen und nichtssagenden Inhalts völlig allein lassen."

Grundsätzlich spiele die Chart-Analyse für kurz- bis mittelfristige Kaufentscheidungen zwar in Fachkreisen eine Rolle, weil sie die Einflüsse der Marktteilnehmer untereinander mit einbezögen, doch ohne die entsprechende Fachkenntnis könne man sie nicht zu seinem Vorteil nutzen."

"Der Rechner blendet Emotionen aus. Er steht nicht unter dem sozialen Druck, frühere Anlageentscheidungen rechtfertigen oder beschönigen zu müssen."
Joachim Goldberg, Autor des Buches "Behavorial Finance", aus:"Handelsblatt" vom 17.4.2001.

"Analysten hatten falschen Riecher" aus "Süddeutsche Zeitung", 3.1.2002

"Die meisten Analysten lagen mit ihren Prognosen im vergangenen Jahr falsch. Besonders miserabel sind die Ergebnisse bei deutschen Aktien.

(...) An der Umfrage hatten sich 35 Banken, Fondsgesellschaften, Vermögensverwalter und Versicherungen beteiligt.

(...) Unter den 95 Dax-Schätzungen war nur einen einzige annähernd richtig (...). Und beim Nemax 50, dem Auswahlindex des Neuen Marktes, war von den 67 Tipps sogar kein einziger korrekt. Grund für diese Fehlschläge: Die Beobachter hatten auf eine Hausse an den bundesdeutschen Börsen gesetzt." (...)

"'Piece of Shit' zum Kauf empfohlen" aus "Spiegel Online", 11.4.2002

Merrill Lynchs Star-Analyst Henry Blodget hat offenbar ein übles Spiel mit seinem Publikum gespielt. Aktien, die er angeblich intern als Ramsch und Schund bezeichnete, empfahl er in seinen Analysen zum Kauf. Dummerweise gingen seine E-Mails auch an die Staatsanwälte.

(...) Merrill Lynch bemühte sich angesichts der schweren und peinlichen Vorwürfe, seinen Ruf zu verteidigen und wies die Anschuldigungen zurück.(...) Vizepräsident Robert McCann, zuständig für den Bereich Research, führte in einer Stellungnahme des Unternehmens die zum Teil bereits unternommenen Schritte an, die Arbeit der Analyse-Abteilung zu verbessern. So sollen analysten künftig nach Erfüllung ihrer Prognosen bewertet und bezahlt werden.

Als weiteren Beweis für die Fehler im System führte Staatsanwalt Spitzer die Mail eines ungenannten Merrill-Lynch-Analysten an. Dieser schreibt: 'Die ganze Idee, dass wir von der Banking-Abteilung unabhängig seien, ist eine große Lüge'. (...) Im Zuge der Ermittlungen interessiert sich die Staatsanwaltschaft auch für andere Wall-Street-Banken." (...)

"Mensch gegen Maschine", aus "Spektrum der Wissenschaft -Online" vom 12.8.2001:

"Nach Schachgroßmeistern müssen nun auch Händler, Kaufleute und Broker um ihren Ruf fürchten. Denn wie es aussieht, verstehen sich Elektronengehirne einfach besser aufs Geschäft.(...)

Forscher überprüften das Geschäftsgebaren von sechs menschlichen und sechs elektronischen Systemen in einem virtuellen Wirtschaftssystem.(...) In allen sechs durchgeführten Experimenten machten die Computer rund 20 Prozent mehr Gewinn als ihre menschlichen Kollegen.(...)

Obwohl Jeffry Kephart von IBM vermutet, dass zur Zeit noch gewiefte Händler die Computer ausspielen könnten, geht er davon aus, dass zukünftige Maschinen auf lange Sicht im Vorteil wären. Er meint, dass diese Entdeckung eine weitaus größere Tragweite besitzen könnte als der legendäre Sieg des Schachcomputers Deep Blue über Großmeister Gary Kasparov: "Die Bedeutung lasst sich vielleicht in Milliarden von Dollar jährlich messen."

"Ich habe mit meinen Börsengeschäften zu 49 Prozent falsch gelegen und zu 51 Prozent richtig. Die zwei Prozent Unterschied waren mein Erfolg."
André Kostolany

Redakteur Axel Retz in "ChartAnalyst - Börsenbrief für Technische Analyse" vom 27. Juni 2001:

"Ralph Vince, Experte in Sachen Money-Management, führte mit 40 Akademikern eine Computer-Handelssimulation durch. Das System war auf eine Trefferquote von 60 Prozent manipuliert worden und jeder der 40 Versuchspersonen durfte mit einem fiktiven Startkapital von 10.000 US-Dollar 100 Trades durchführen. Statistisch betrachtet muss ein System mit einer Trefferquote von 60 Prozent geradezu zwangsläufig Gewinne produzieren. Aber: Von den 40 Doktores hatten nach Abschluss des Experiments lediglich zwei einen Gewinn in ihrem Spieldepot, während 95 Prozent der Versuchsteilnehmer im Minus gelandet waren. Der Grund: Die Kandidaten übernahmen sich nach einigen Gewinnen mit viel zu großen Positionen (so genanntes Overtrading) oder versuchten, einmal erlittene Verluste ,mit der Brechstange' auszugleichen."

"Analysten machen arm", aus "Handelsblatt" vom 17.6.2001:

"Das Ergebnis, das die Leistungen der Research-Abteilungen großer Institute wie Goldman Sachs und J.P.Morgan bewertet, ist vernichtend. Über den Zeitraum von knapp vier Jahren hätten Investoren unter Anleitung der großen Wall-Street -Firmen bestenfalls eine Gesamtrendite von 7,24% erzielt. Dagegen hat der Standard &Poors Index der 500 größten US-Werte im gleichen Zeitraum etwa 75 % zugelegt. Mit drei von vier Investmentbanken hätten Anleger sogar Geld verloren. Hat eine Bank eine Aktie selbst an die Börse gebracht, waren ihre späteren Empfehlungen ein sicherer Weg in den Ruin: Der Anleger hätte im Schnitt 51 % des eingesetzten Kapitals verloren."

Über Marketing-Kosten und die Trading-Quote bei Online-Brokerage-Anbietern, aus "Net-Business.de"vom 12.8.2001:

"Die Aktienumsätze schrumpften im ersten Quartal diesen Jahres um 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr.(...) Eine Studie der durch Online-Geschäfte weitgehend unbelasteten BHF-Bank sieht die Internet-Anbieter und deren Muttergesellschaften sogar in der Strategiekrise.(...)

Volker von Krüchten und Philipp Häßler, Analysten der BHF-Bank, sehen die Discount-Anbieter in einem klassischen Zielkonflikt mit ihren Großbank-Müttern. Ohne zusätzliche Beratungsleistungen und ein breiteres Produktangebot ,kehren die Töchter kaum zu den hohen Kundenwachstumsraten der Vergangenheit und zur Profitabilität zurück.' (...)

ConSors habe im ersten Quartal für jeden Neukunden Marketingkosten von 785 Euro gehabt, zählte die BHF-Bank vor. Damit liegen die Nürnberger an einsamer Spitze gegenüber den am Neuen Markt notierten Mitbewerbern. Bei Comdirect kostete jeder neue Aktienfan 598 Euro und bei der Direkt Anlage Bank 350 Euro. Doch auch die hohen Marketingaufwendungen bewegten die Kunden in diesem Börsenumfeld nicht zum Kauf. Volker von Krüchten rechnet für das laufende Jahr nur noch mit 11,9 Handelstransaktionen pro Comdirekt-Kunde. Im Börsenboomjahr 2000 waren dies noch 27."

 
 
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